Teddy, Pinguin und die ruhige Leselampe
Als Pinguin einfällt, dass die Leselampe im Baumhaus flackert, holt er sofort Teddy. Gemeinsam prüfen sie die Lampe in der Werkstatt, finden die lockere Schraube und machen den gemütlichen Vorleseabend wieder hell und warm.
Diese Werkstatt-Abenteuer-Gute-Nacht-Geschichte verbindet Wärme, Humor und ein klar gutes Ende. Sie eignet sich ideal zum Vorlesen am Abend und zeigt, wie Teddy und Pinguin aus einer kleinen Alltagsidee ein großes, kindgerechtes Abenteuer machen.
“„Das muss sofort in Ordnung gebracht werden“, sagte Pinguin, sprang auf, stellte die Tasse ordentlich neben die Untertasse und marschierte mit eiligen Schritten über den Gartenweg zu Teddys Haus. Vor der Tür drückte er den Klingelknopf und klingelte so, wie er immer klingelte: „ding-dong-ding-dong-ding-dong-ding-dong-diiiiiing-doong“.”

Eines Tages saß der Pinguin auf der Terrasse und trank Kaffee.
Die Tasse stand auf dem kleinen runden Tisch neben einem Blumentopf mit Schnittlauch, und vom Garten her duftete es nach warmer Erde und Holz. Pinguin blinzelte zum Baumhaus hinüber, das zwischen den grünen Ästen stand wie ein kleines Zimmer mit Fenster. Da fiel ihm plötzlich etwas ein. Beim letzten Einschalten hatte die Leselampe dort oben geflackert. Erst hell, dann dunkel, dann wieder hell. Heute Abend wollten Teddy und er es sich im Baumhaus mit Kissen, Decken und einem Buch gemütlich machen. Ein Vorleseabend im halbdunklen Wackellicht war wirklich keine gute Idee.
„Das muss sofort in Ordnung gebracht werden“, sagte Pinguin, sprang auf, stellte die Tasse ordentlich neben die Untertasse und marschierte mit eiligen Schritten über den Gartenweg zu Teddys Haus. Vor der Tür drückte er den Klingelknopf und klingelte so, wie er immer klingelte: „ding-dong-ding-dong-ding-dong-ding-dong-diiiiiing-doong“.
Drinnen rumpelte etwas freundlich, dann öffnete Teddy die Tür. „Pinguin, bist du es?“
„Natürlich bin ich es!“, rief Pinguin. „Die Leselampe im Baumhaus flackert. Heute Abend wollen wir doch lesen. Kommst du mit in die Werkstatt? Bestimmt ist es die Birne. Oder das Kabel. Oder der Schalter. Oder vielleicht mag die Lampe keine Dienstage mehr.“
Teddy lächelte in seinen weichen Bart. „Dann sehen wir uns das an.“ Er zog seine Arbeitsschürze an, nahm den Schlüssel für die Garage und ging mit Pinguin in den Werkstattschuppen hinter dem Haus.
Dort war es warm und ordentlich. An der Wand hingen Schraubendreher in einer Reihe, auf den Regalen standen Kisten mit Schrauben, Steckern, Glühbirnen und Kabelbindern. Auf der Werkbank legten sie die Lampe vorsichtig ab. Teddy sagte ruhig: „Erst Stecker raus, dann prüfen.“ Danach schraubte er den Lampenschirm ab und legte ihn auf ein Tuch. Pinguin stand schon bereit wie ein Assistent mit sehr viel Schwung.
„Schraubendreher?“ fragte Teddy.
„Hier!“ sagte Pinguin und reichte ihm gleich drei. Einen großen, einen kleinen und einen, der fast so aussah wie der richtige.
„Den kleinen, bitte.“ Teddy nahm ihn, öffnete den Sockel und sah sich die Fassung genau an. Pinguin hielt eine kleine Bürste hoch. „Und ich habe schon die Bürste. Und Ersatzbirnen. Sogar mehrere!“ Stolz stellte er drei Birnen auf die Werkbank. Eine war ein bisschen zu lang, eine zu rund und eine genau passend.
Teddy betrachtete sie und nickte freundlich. „Du hast fast die ganze Nachbarschaftsbeleuchtung mitgebracht. Wir nehmen diese hier.“
Pinguin grinste. „Ich wollte nur vorbereitet sein.“
Teddy drehte die alte Birne heraus. „Müde ist sie auf jeden Fall“, murmelte er. Dann schaute er tiefer in den Sockel. „Aha.“ Eine kleine Schraube am Lampensockel hatte sich gelockert. Darum wackelte der Kontakt. Mit ruhiger Hand zog Teddy die Schraube fest, putzte die Fassung mit der kleinen Bürste sauber und schraubte die passende, warm leuchtende Birne ein. Dann setzte er den Schirm wieder auf.
Noch mehr Beispielgeschichten für heute Abend
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